ERFAHRUNGSBERICHTE

Ehemalige Sprachschüler im Interview

Saskia S. (19) war von Juli bis Oktober 2022 in Edinburgh im Sprachaufenthalt.


Was war Ihre Motivation, einen Sprachaufenthalt zu absolvieren?

Ich wollte das Cambrige C1 Level erreichen, um ein Visum für Australien zu beantragen.


Weshalb fiel Ihre Wahl auf diese Schule/Destination?

Ich fragte meinen Englischlehrer um eine Empfelung für eine Sprachschulvermittlung und einen Ort wo ich mein Ziel gut erreichen konnte. So kam ich zu BIKU und Edinburgh.


Empfehlen Sie die Schule/Destination weiter? Weshalb?

Absolut. Edinburgh ist eine relativ grosse Stadt mit einer einzigartigen Geschichte. Ich würde diese Stadt jedem empfehlen, der in eine grosse Stadt gehen und trozdem nicht überrannt von Menschen werden will. Edinburgh hat auch in der touristischen Zeit immer seine eigene Ruhe, welche ich sehr genossen habe. Auch die Schule war super. Sie hat einen gesunden Mix im Unterrichten zwischen was man für das Alltagsenglisch und was für das Prüfungsenglisch gebraucht.


Wie sah ein gewöhnlicher Tag während dem Sprachaufenthalt aus?

Meine Tage sahen sehr unterschiedlich aus. Normalerweise musste ich so ca. um 7 Uhr aufstehen, damit ich um 9 Uhr pünktlich an der Schule war. Schle war dann bis um 15.15 Uhr. Danach gab es oft Aktivitäten, um Sehenswürdigkeiten zu begutachten. Doch oft ging ich auch mit meinen Kollegen ein Kaffee oder Bier trinken. Danach ging es zurück in meine Gastfamilie, wo es Abendessen gab. Nach dem Abendessen hatte ich oftmals noch Hausaufgaben zu erledigen.


Was für Erfahrungen und Erinnerungen haben Sie aus dem Sprachaufenthalt mit nach Hause genommen? Was war Ihr Highlight?

Mein Highlight waren klar die vielen verschiedenen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Man lernt viele verschiedene Geschichten kennen und macht viele neue spannende Beziehungen. Natürlich erlöschen auch viele Kontakte ziemlich schnell, aber manche werden für meine Lebenszeit halten. Auch die Lehrpersonen an dieser Schule hatten viele spannende Geschichten über ihr Leben zu erzählen, die teils überwältigend waren.


Haben Sie einen Geheimtipp für zukünftige Teilnehmende an dieser Destination (Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Restaurants, Nachtleben, etc.)?

Edinburgh ist eine Stadt mit vielen Überraschungen. Auch nach 4 Monaten entdeckte ich neue Ecken in dieser Stadt. Ich mochte es, Spaziergänge dem Meer entlang zu machen, wo es guten Kaffee und Pizza gab. Ausserdem gab es im Stadtkern ein Restaurant das Mother Indias Cafe hiess, welches ich öfter besuchte.

Impressionen aus Edinburgh

Foto von Edinburgh School of English





Ehemalige Sprachschüler im Interview

Vera K. (27) verbrachte im Frühling 2019 einen 2-monatigen Sprachaufenthalt in Edinburgh.


Was war Ihre Motivation, einen Sprachaufenthalt zu absolvieren?

Ich wollte die Zeit zwischen Studium und Praktikum sinnvoll nützen und mein English aufbessern. Zudem wollte ich mir eine Auszeit gönnen und Neues entdecken. Ein Sprachaufenthalt war somit die perfekte Option dazu.


Weshalb fiel Ihre Wahl auf diese Schule/Destination?

Ich wollte in Europa bleibe, weshalb für mich nur Schottland in Frage kam. Da BIKU in Schottland „nur“ eine Schule in Edinburgh im Angebot hatte, war die Wahl einfach.


Empfehlen Sie die Schule/Destination weiter? Weshalb?

Auf jeden Fall. Die Schule ist super organisiert und der Staff ist sehr hilfsbereit und freundlich. Die Lehrer sind sehr kompetent und gestalten den Unterricht abwechslungsreich. Erwähnenswert ist auch das Unterrichtssystem mit den verschiedenen Schwerpunkten sowie das man pro Tage sowie Woche viele unterschiedene Lehrer hat. Dies sorgt für Abwechslung und jeder Lehrer achtet sich auf andere Dinge. Somit bekommt man täglich neue, wertvolle Inputs. Zudem ist die Stimmung in der Schule einfach sehr freundschaftlich und locker, was ein perfektes Klima zum Lernen schafft.


Wie sah ein gewöhnlicher Tag während dem Sprachaufenthalt aus?

Kurz nach 8 Uhr nahm ich den Bus in die Stadt und war ca. 40 Minuten später in der Schule. Um 8.45 Uhr war jeweils das freiwillige Morning Plenary, in welchem Lehrer oder auch Schüler Vorträge etc. hielten. Von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 16.15 war normaler Unterricht. Dieser war in unterschiedliche Themengebiete unterteilt wie z.B. Speaking, Grammar, Reading. Von 16.15 bis 16.30 fand das Closing Plenary statt, um mit einem interaktiven und amusanten Teil den Tag abzuschliessen. Danach fanden Social Activities statt oder wir unternahmen sonst etwas, entdeckten die Stadt oder Pubs, usw.


Was für Erfahrungen und Erinnerungen haben Sie aus dem Sprachaufenthalt mit nach Hause genommen? Was war Ihr Highlight?

Der ganze Aufenthalt war ein Highlight. Ich habe es mit allem, mit der Gastfamilie, mit der Schule, den Leuten und der Stadt super getroffen. Edinburgh ist einfach eine tolle Stadt mit good vibes. Man entdeckt immer wieder etwas Neues in dieser verwinkelten und wunderschönen Stadt. Zudem sind die Leute sehr freundlich und der Staff und die Lehrer der Schule sind einfach grossartig.


Haben Sie einen Geheimtipp für zukünftige Teilnehmende an dieser Destination (Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Restaurants, Nachtleben, etc.)?

Dean Village (Quartier), verschiedene autofreie Paths durch Edinburgh und entlang des Water of Leith, Braidburn Valley Park, Hermitage of Braid and Blackford Hill Local Nature Reserve, von wo man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt hat, The Dome (Restaurant & Bar), Brewhemia (Restaurant & Bar), in welchem man auch Gin Flights geniessen kann sowie regelmässig Unterhaltung bekommt.

Impressionen aus Edinburgh

Newhaven Lighthouse (Foto von Vera K.)





Ehemalige Sprachschüler im Interview

Während 4 Wochen im Sommer 2017 besuchte Silvio F. (18 J.) die Edinburgh School of English in der schottischen Hauptstadt.


Was war Ihre Motivation, einen Sprachaufenthalt zu absolvieren?

Ich wollte schon immer einen Sprachaufenthalt absolvieren und hatte dann auch die Möglichkeit dank meinem Ausbildungsplatz. Ich mache eine Lehre als Informatiker, da man in diesem Jobbereich gute Englischkenntnisse braucht, konnte ich für 4 Wochen in ein englischsprechendes Land, um dies zu verbessern. Es ist wichtig, dem Englisch Herr zu sein, denn man braucht es, um mit Kunden zu kommunizieren, sei es über E-Mail oder am Telefon. Ausserdem war dies eine sehr gute Möglichkeit, mein Englisch endlich mal richtig anzuwenden, denn man ist gewissermassen gezwungen Englisch zu reden.


Weshalb fiel ihre Wahl auf «Edinburgh School of English» in Edinburgh?

Am Anfang war ich mit der Auswahl an möglichen Ländern ziemlich überfordert und hatte keine klare Vorstellung wohin ich eigentlich möchte. Für kurze Zeit hatte ich mir überlegt, nach Malta zu gehen. Viele Freunde haben mir empfohlen, für einen Sprachaufenthalt, nicht dahin zu gehen. Diesen Rat habe ich mir dann auch zu Herzen genommen und mich weiter umgesehen. Mir wurde dann von einer Freundin empfohlen nach Schottland zu gehen. Dank einer guten Beratung und mehreren Auswahlmöglichkeiten der BIKU habe ich mich schlussendlich für Edinburgh entschieden. Dies hatte zwei gute Gründe. Es ist die Hauptstadt von Schottland und dort konnte ich auch meine Sportart Rugby ausüben.


Was für Erfahrungen und Erinnerungen haben Sie aus dem Sprachaufenthalt mit nach Hause genommen?

Diese 4 Wochen waren sehr lehrreich. Ich habe meine Englisch-Fähigkeiten immens gesteigert. Am meisten Fortschritte habe im Sprechen gemacht, da ich so gut wie keine Möglichkeiten hatte meine Muttersprache zu benutzen, habe ich die ganze Zeit Englisch geredet. Man lernt sehr viele verschiedene Menschen kennen, sei es in der Schule oder am Abend. Die Menschen sind sehr offen und in den meisten Fällen freundlich. Es ist ein Leichtes, neue Freundschaften zu schliessen. Mir war es in Edinburgh nie langweilig, denn man konnte immer etwas unternehmen wie zum Beispiel eine Geistertour oder Karaoke, etc… Die Lehrer und die Schüler haben wöchentlich gewechselt, so war man immer wieder mit neuen Leuten in Berührung. Nach diesen 4 Wochen fiel mir der Abschied sehr schwer, da ich viele neue Freunde kennen gelernt habe und nun probiert man weiterhin in Kontakt zu bleiben. Es ging sogar nun soweit, dass ich nächsten Sommer mit zwei Freunden aus Ungarn, die ich in Edinburgh getroffen habe, nach Griechenland in den Urlaub gehe. Auch kann man sagen, eine solche Erfahrung prägt einem und macht Lust auf mehr. Es war eine tolle und lehrreiche Zeit.


Was würden Sie jemanden anraten, der zögert, einen Sprachaufenthalt zu machen?

Wenn man die Zeit und die sonstigen nötigen Mittel hat, sollte man die Chance nutzen und einen Sprachaufenthalt absolvieren. Es ist eine völlig neue Erfahrung, die sich lohnt, sie zu machen. Man kann einen Sprachaufenthalt in verschiedenen Sprachen absolvieren, in Englisch, Italienisch, Französisch, etc… Man kann sich sein Land selber aussuchen, wie viele Lektionen man absolvieren möchte, das bedeutet, man kann sich seinen Sprachaufenthalt so aussuchen, dass man auch gerne dahingeht. Ich sage immer: «Du kannst etwas, was du noch nie gemacht hast auch nicht bewerten. » Nach einem Sprachaufenthalt kann man entscheiden, ob es etwas ist, was einem passt oder nicht. In der Schule wird man nicht einfach in eine Klasse eingeteilt, sondern man ist in einer Klasse die dem eigenen Niveau angepasst ist. Ich empfehle einen Sprachaufenthalt, weil man in jeglicher Hinsicht davon profitiert, sei es im Sozialen oder im Wissensbereich. Man lernt wie man selbständig sich in einer fremden Umgebung zurechtfindet. Man kann nur profitieren!


Haben Sie einen Geheimtipp für Edinburgh?

Ja natürlich und nicht nur einen. Es gibt viele Dinge, die man gesehen beziehungsweise erlebt haben muss. Für die Menschen mit starken Nerven empfehle ich Ihnen, eine Geistertour der Katakomben in Edinburgh zu machen. Wollt ihr einen Film sehen und seid aber zu spät dran, keine Sorge, die ersten 20 Minuten läuft nur Werbung. Es ist sogar empfehlenswert zu spät ins Kino zu gehen. Spielt ihr gerne Pool (ähnlich wie Billard) in einer angenehmen Umgebung, dann empfehle ich die 50 Bar. Sie befindet sich in der Nähe der South Bridge an der Holyrood Road. Es ist zeitgleich eine Bar und ein Hostel und auch perfekt um neue Leute kennen zu lernen. Studenten haben da einen Rabatt von 20% auf Trank und Speisen.

Für einen Freitag- oder Samstagabend empfehle ich den Club «Three Sisters» und «The Bongo Club». Sie sind perfekt um mit vielen Leuten den Abend zu geniessen und bis tief in die Nacht zu feiern. Beide sind in der Nähe der South Bridge und an der gleichen Strasse wie die 50 Bar.

Man sollte ausserdem mindestens einmal auf dem Calton Hill gewesen sein, ideal um ein paar Fotos zu schiessen, denn die Aussicht ist beeindruckend.

Da wäre noch das Restaurant «Rice and Noodles». Sehr günstig und eines der besten asiatischen Restaurants, das ich je besucht habe. Es befindet sich auf der South Bridge.

Will man sich ein bisschen entspannen und eine professionelle Massage geniessen, sollte man die «Shivago Thai Clinic» besuchen. Die Adresse ist 25 Blackfriars Streets und auch in der Nähe der «Edinburgh School of English» - perfekt um nach einem harten Schultag auszuspannen!

Impressionen aus Edinburgh

Silvio F. (unten links) mit Freunden in Edinburgh. Foto von Silvio F.