Melbourne

Über den Ort

Melbourne, die zweitgrösste Stadt Australiens, ist eine überschaubare, multikulturelle und sehr abwechslungsreiche Stadt mit einer hohen Lebensqualität. Sei es ein Bummel durch die vielen Parks, Joggen am Strand von St. Kilda oder ein Drink bei den Docklands – Melbourne bietet für jeden Geschmack etwas. 


Melbourne (ca. 4.25 Mio. Einwohner) wird die «Grand Old Lady» genannt, die Schöne, mit viel viktorianischem Charme zwischen modernen Hochhäusern. Die kosmopolitische Stadt am Fluss Yarra ist bekannt für ihren feinen Lebensstil, ihre äusserst aktive Kunstszene, ihr prall gefülltes Kultur- und Festivalprogramm, ihre herausragende Gastronomie und nicht zuletzt für ihre Sportveranstaltungen. Melbourne ist die «Sporthauptstadt» Australiens; das Tennisturnier Australian Open, der Grosse Preis von Australien der Formel 1 und diverse Cricket-Länderspiele sind nur einige der Sportereignisse von Weltformat, die alljährlich in Melbourne stattfinden und die Stadt zum Anziehungspunkt machen.






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Melbourne ist die zweitgrösste Stadt Australiens. Sie ist seit 1837 nach dem damaligen britischen Premierminister Lord Melbourne benannt. Gemäss der Zeitschrift “The Economist“ wurde die Stadt 2002, 2004 und 2005 als lebenswerteste Stadt der Welt erkoren (Basisdaten der Erhebung bildeten Angaben zum kulturellen Angebot, den Lebenshaltungskosten, dem sozialen Umfeld und dem Klima).


Das Gebiet auf welchem Melbourne liegt, ist seit 35'000 Jahren bewohnt. Es wurde 1803 erstmals von europäischen Forschern entdeckt. Danach siedelten sich hier rivalisierende Gruppen europäischer Herkunft an und nannten das Gebiet Port Phillip. Im Gegensatz zu anderen Siedlungen im Südosten Australiens war Melbourne nie eine Strafkolonie.


Die Stadt wurde von Anfang an als Wohngebiet geplant und erhielt so breite Strassen und weitläufige Parkanlagen. 1851 wurde das bereits mehr als 40'000 Einwohner zählende Melbourne Hauptstadt der neu gegründeten britischen Kolonie Victoria. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handels- und Geschäftszentrum. Die Einwohnerzahl wuchs in der zweiten Hälfte des 19. Jh. rasant. Im Jahr 1901 betrug sie bereits 496'000. Während dieser Zeit wurden auch die Transport-Infrastrukturen in rasantem Tempo entwickelt. Der Hafen wurde ausgebaut, es entstand ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, zudem siedelten sich bedeutende Industriebetriebe an.


Nach der Gründung des Australischen Bundes (1901) war Melbourne für eine Zeit Sitz der australischen Bundesregierung. 1913 wurde aber Canberra als Bundeshauptstadt bestimmt, die Regierung zog allerdings erst 1927 um. 1956 fanden die Olympischen Sommerspiele in Melbourne statt.


Zusammen mit Sydney ist Melbourne das wichtigste Wirtschaftszentrum Australiens. Das grösste Industrieunternehmen Australiens, der Stahl- und Bergbaukonzern Broken Hill Proprietary Company Ltd. – gleichzeitig die grösste Minengesellschaft der Welt – hat seinen Hauptsitz hier. Die Werften und Raffinerien am Port Phillip Bay tragen ebenso zum wirtschaftlichen Gedeihen bei wie weitere wichtige Industriezweige (Nahrungsmittel, Metall, Elektronik, Finanzdienstleistung, Beratung etc.).


Heute wird das Stadtbild von vielen Bürohochhäusern dominiert. Der 2006 fertig gestellte Eureka Tower ist mit 91 Stockwerken und 297 Metern Höhe das höchste Gebäude der Stadt.


Melbourne ist die „Sporthauptstadt“ Australiens. Im Januar findet das Tennisturnier Australien Open statt. Der Grand-Prix von Australien auf dem Albert Park Circuit bildet im März die Eröffnung der Formel 1-Saison. Der Melbourne Cricket Ground ist mit einem Fassungsvermögen von 100’000 Zuschauern das grösste Stadion des Landes. Hier finden, neben Cricket-Länderspielen, auch Aussie Rules-Matches (im weitesten Sinn ein Mix zwischen Soccer und Rugby) statt, in den letzten Jahren hat auch die immer erfolgreicher auftretende australische Fussballnationalmannschaft wichtige Spiele hier ausgetragen.


Als wirtschaftlich prosperierende Stadt bietet Melbourne auch ein vielseitiges Kultur- und Unterhaltungsangebot an. Auch die Liebhaber kulinarischer Freuden kommen vielfältig auf ihre Rechnung. Früher konnte man die verschiedenen Nationalitätenküchen eindeutig bestimmten Strasszügen oder Stadtvierteln zuordnen. Heutzutage ist dies nicht mehr so einfach möglich. Das Angebot ist aber immer noch phänomenal: In Chinatown gibt es zwar immer noch vornehmlich asiatische Küche (malaiisch, thailändisch, kantonesisch, vietnamesisch), aber man findet hier heute auch andere ethnische Küchen, wie libanesische und türkische. Italienisch kann man überall essen, auch in allen Qualitätssegmenten, am Besten jedoch an der Lygon Street.